Freitag, 12. Januar 2018

Keller und Dachboden entrümpeln – nachhaltig Ordnung schaffen!



Es wird Zeit, sich im neuen Jahr von alten Sachen zu trennen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr benötigt werden. Die Mission 2018 lautet: Keller und Dachboden entrümpeln, nachhaltig Ordnung schaffen!  

nachhaltig Ordnung schaffen
Gehören Sie zu jenen Menschen, die nicht mehr genutzte Gebrauchsgegenstände und aussortierte Kleidungsstücke auf unbestimmte Zeit dorthin verbannen, wo sie niemanden stören und trotzdem nicht gänzlich „aus den Augen und dem Sinn“ sind? 

Nur gut, dass es so praktische Unterstellmöglichkeiten wie Garage, Schuppen, Besenkammer, Kellerabteil und Bodennische gibt. 


Im Laufe der Zeit sammelt sich dort allerdings viel Zeugs an. Früher oder später sind alle Platzkapazitäten ausgeschöpft. Spätestens dann heißt es: Keller und Dachboden entrümpeln! Aber kann man auch nachhaltig Ordnung schaffen?

Altlasten abwerfen und befreit ins neue Jahr starten!

Entrümpeln soll angeblich eine befreiende Wirkung haben. Wer Altlasten abwirft, tut sich etwas Gutes. Jedenfalls wird dies in zahlreichen Ratgebern behauptet. Manch einer hängt an seinen alten Sachen, die andere Leute verächtlich „Gerümpel“ nennen. In Abstellräumen werden ebenso Dinge aufbewahrt, die in irgendeiner Form einmal das Leben bereichert haben. Davon trennt sich nicht niemand einfach so. Das können Kleidungsstücke sein, die einstmals passten, die in mit Zeitschriften ausgelegten Koffern (Druckerschwärze hält Motten fern) auf ihr Comeback warten. Oder die geliebten Plüschtiere und Puppen der nunmehr erwachsenen Kinder, die in Pappkartons verstaut darauf warten irgendwann mal vom Nachwuchs jener (Enkel genannt) wieder bespielt zu werden.
Abgesehen davon landen ebenfalls defekte Rasenmäher, alte Fernsehgeräte, vielleicht sogar Computer oder kaputte Radios, Möbelstücke und allerlei andere Gebrauchsgegenstände dort, wo zunächst viel Platz vorhanden ist. Wenn es jedoch zu viel wird, müssen Keller und Dachboden entrümpelt werden. 

                                                                                             
Mein guter Vorsatz für 2018: Nachhaltig entrümpeln!

Auch ich habe mir im neuen Jahr zum Ziel gesetzt, Keller und Dachboden gründlich auszumisten. Muss ich deswegen alles wegwerfen oder anderweitig entsorgen? Nein, muss ich nicht - will ich auch nicht! Was wirklich defekt und nicht mehr zu gebrauchen ist, fliegt jedoch raus. 

Sondermüll richtig entsorgen

Wohin nur mit all den überflüssigen Dingen, die scheinbar keiner mehr gebrauchen kann? Auf keinen Fall in den Hausmüll, denn dort haben verschiedene „Abfälle“ nichts zu suchen. Gleich gar nicht Lacke und Farben, alte Akkus, leere Batterien. Wer nachhaltig Ordnung schaffen möchte, sollte wissen, dass es für Sondermüll jeglicher Art diverse Sammelstellen gibt. 



 Gemeinsam nachhaltig Ordnung schaffen  


WertstoffhofKein Fahrzeug für den Transport zum Wertstoffhof? Dieser Umstand darf keine Ausrede dafür sein, Sondermüll in den hauseigenen Mülltonnen oder gar im nächstgelegenen Waldgebiet zu entsorgen. 

Es finden sich bestimmt gute Freunde oder Familienangehörige mit fahrbarem Untersatz, die sowohl beim Entrümpeln gerne zur Hand gehen und den Transport zur Mülldeponie übernehmen. 

Im Gegenzug helfen Sie den hilfsbereiten Mitmenschen beim Keller und Dachboden entrümpeln. Und wer weiß, vielleicht findet sich dort sogar etwas, was Sie gerne hätten. Schon wechseln aussortierte Dinge den Besitzer und müssen nicht entsorgt werden.


Upcycling: Wiederverwertung liegt total im Trend

Es ist nicht alles „Müll“, was danach aussieht. Aus vielen ausgelagerten Sachen, selbst wenn sie nicht mehr funktionstüchtig sind, lassen sich tolle Dinge machen, die man entweder selbst gut gebrauchen, verschenken oder verkaufen kann. Wiederverwertung liegt total im Trend. Upcycling ist eine tolle Sache, kann ich nur sagen!

Während meiner ersten Entrümpelungsaktion auf dem Dachboden fiel mir ein „echtes Schätzchen“ auf. Ein Tablett (Korb mit Tragegriff und Metallfüßen) aus DDR Zeiten. Leider stand es nicht in meinem „Abteil“. Ich wollte es unbedingt haben! Also fragte ich bei den rechtmäßigen Besitzern nach. Jene überließen mir den „Dachbodenfund“ gerne, waren sie doch froh, ihn nicht selbst entsorgen zu müssen. Ich war ebenfalls glücklich, denn mir schwebte da etwas vor. …  

Upcycling Projekt


Möchten Sie mein neues Upcycling-Projekt kennenlernen? Bleiben Sie dran, die Beschreibung geht alsbald online!   


Übrigens habe ich kürzlich die Blogparade „Wie grün wird dein Jahr 2018bei ecomonkey.de entdeckt und dachte mir, dass mein Blogartikel „Keller und Dachboden entrümpeln – nachhaltig Ordnung schaffen!“ ganz gut zum Thema passt. Schließlich miste ich ja irgendwie „nachhaltig“ aus. Da ich bisher noch nie an einer Blogparade teilgenommen habe, lasse ich mich einfach mal überraschen. …

Kommentare:

  1. Liebe Kerstin,
    Der Dachboden und auch der Keller sind immer wieder anfällig für diese Ablagen, das kenne ich nur zu gut! Ich bin mit meinem Mann 2 Mal umgezogen und jedes Mal, wenn ich unser Kellerabteil gesehen habe, hat es mich gegraust. Wir haben jetzt "nur" einen Dachboden, der es erschwert bestimmte Gegenstände hoch zu bringen. Da bin ich wirklich sehr froh drum!
    Viele Grüße, Izabella

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  2. Liebe Izabella,

    ich danke dir für deine Worte. :)Ja, Keller und Dachboden sind praktisch. Jedenfalls dann, wenn es darum geht, Sachen unterzubringen. Aber das Ausmisten ist ganz schön zeitintensiv. Ich bin immer noch nicht fertig. Glaube, es wird eine Jahresaufgabe. :)Aber herrlich ist es schon, wenn man plötzlich längst vergessene Dinge findet. Wegwerfen muss nicht immer sein. Es gibt bessere Alternativen. DIY Ideen in meinem Blog sind nur einige Beispiele dafür. :)


    Liebe Grüße Kerstin

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