Mittwoch, 26. Juni 2013

Badewanne oder Dusche fürs kleine Bad - was ist besser?




In kleinen Bädern gibt es natürlich Platzprobleme, weshalb sich Mieter oder Wohnungsinhaber oft die Frage stellen, ob es eine Badewanne oder lieber eine Dusche im schmalen Bad sein soll.

Gegen eine Eckbadewanne im kleinen Bad spricht nichts, sofern die Nasszelle vorwiegend für die Körperpflege genutzt werden soll und natürlich, um die Notdurft zu verrichten. Anders sieht es hingegen aus, wenn im schmalen Badezimmer noch die Waschmaschine untergebracht werden muss. Dann ist selten Platz für eine Badewanne vorhanden, weshalb eine Duschkabine die einzige Möglichkeit ist. 



Die Vorteile einer Dusche im schmalen Badezimmer

Platz für eine Duschwanne im kleinen Bad ist immer vorhanden. Duschen ist vor allem an heißen Tagen ein Vergnügen. Da springt jeder schnell einmal unter die Dusche, um sich etwas Abkühlung zu verschaffen. Auch für ältere Menschen ist diese Version wesentlich besser, da eine ebenerdige Duschkabine sogar mit dem Rollstuhl oder Rollator befahrbar ist. Zudem kommen Senioren leichter in eine Duschwanne als in eine Badewanne und ebenso sicher wieder heraus. Duschen ist zudem kostengünstiger, denn es wird weitaus weniger Wasser benötigt als bei einem Wannenbad. 

Fotografie Kerstin Schuster
Wanne im schmalen Badezimmer


Kinder lassen sich nach einem Spieltag in der Natur einfach in die praktische Duschwanne setzen, einseifen, abbrausen und sind ganz schnell wieder sauber, ohne dass das Badezimmer hinterher einem Schwimmbad gleicht. Wer unter Verspannungen der Muskulatur leidet, ist ebenfalls mit einer Dusche im Bad gut bedient. Es gibt herrliche Duschen, die über die unterschiedlichsten Massagefunktionen verfügen. 

Für jedes schmale Badezimmer gibt es die ultimative Lösung. Duschwannen und Duschkabinen, ob rund, halbrund oder eckig, können individuell ausgewählt und eingebaut werden. Mieter sollten vor dem Einbau einer Duschkabine allerdings den Vermieter um Erlaubnis fragen, damit nach dem Auszug aus der Mietwohnung nicht das böse Erwachen kommt. Vor allem dann, wenn die Badewanne weichen soll, um Platz für die Duschwanne zu schaffen.   



Die Vorteile einer Badewanne im kleinen Bad

Ein Wannenbad ist sehr entspannend, besonders in der nasskalten Jahreszeit. Im wohlig warmen Wasser „tauen“ die kalten Glieder schnell auf. Schummriges Kerzenlicht und leise Musik machen aus dem Schaumbad ein Erlebnis der Sinne. In der Erkältungszeit ziehen viele Menschen eine Badewanne der Dusche vor. Ätherische Öle oder Badezusätze im Wasser lindern Erkältungssymptome. Für Pragmatiker und Genießer bietet eine Badewanne im kleinen Bad durchaus Vorteile. 

Nachteile gibt es allerdings auch. So sind für ein schönes Vollbad sehr viele Liter Wasser notwendig. Wer täglich badet oder auch mehrmals pro Woche, darf sich am Jahresende nicht wundern, wenn die Nebenkostenabrechnung enorm hoch ausfällt, denn Wasser ist nicht gerade preiswert. Ein weiterer Nachteil der Badewanne im kleinen Bad besteht darin, dass diese - sofern es sich um eine Einbauwanne handelt - sehr viel Platz wegnimmt, sodass kaum Badezimmermöbel aufgestellt werden können. 

Fotografie Kerstin Schuster
Handbrause
Im Sommer erweist sich eine Wanne als äußerst unpraktisch, denn wer verschwitzt nach Hause kommt, möchte lieber schnell mal unter die Dusche. Sicherlich gibt es die Alternative der Handbrause, die oftmals an der Fliesenwand über der Badewanne angebracht ist. 
Aber einfach so drunterstellen, Wasser aufdrehen und duschen ist manchmal nicht so ohne Weiteres möglich. Da hilft nur, die Brause in die Hand nehmen und in gebückter Stellung duschen. Kein wirkliches Duschvergnügen. Abhilfe im kleinen Bad schafft in dem Fall eine Eckbadewanne mit integrierter Dusche. 

Kommentare:

  1. Das scheint für Senioren wirklich perfekt zu sein. Wir haben jetzt bei unserer Badewanne eine Badewannentür eingebaut (so etwas hier), da es immer schwerer für uns wird die Beine zu heben und einzusteigen. Das kleine Türchen erleichtert uns enorm das Leben!

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  2. Liebe Gertrud,
    vielen Dank für deinen Kommentar. Barrierefreie Bäder stellen noch immer eine Ausnahme dar, obwohl die Notwendigkeit längst bewiesen ist. Ob kleine Bäder oder große Badezimmer, ob Dusche oder Wanne: An Menschen mit Handicap und betagte Mieter (Senioren) wird viel zu selten gedacht. Dein Link mag zwar hilfreich sein, jedoch können sich viele Menschen in Deutschland keine "begehbare Badewanne" leisten. Die Badewannen-Tür von „Magic Bad®“ ist eine Art Luxus-Artikel. Unerschwinglich für "Otto Normalverbraucher" - wenngleich doch angenehm und hilfreich. Im kleinen Bad, was selten eine Badewanne hat, macht der „Magic Bad®-Wanneneinstieg“ ohnehin keinen Sinn. Selbst wenn eine Wanne im kleinen Bad vorhanden ist, kann sich das "Wanneneinstiegswunder" nur jemand leisten der nicht „knapp bei Kasse“ ist. Senioren mit knapper Rente müssen sich weiterhin mühevoll in die Badewanne quälen oder ganz auf ein Wannenbad verzichten und stattdessen die Dusche nutzen. Sofern jene denn vorhanden ist.

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